#wirsindnichtneutral
Politische Bildung ist nicht neutral – und das aus gutem Grund.
Wir leben in einer Demokratie, die kontinuierlich verteidigt und weiterentwickelt werden muss. Neutralität in der politischen Bildung würde bedeuten, keine klare Haltung zu demokratischen Werten und Menschenrechten zu beziehen. Das ist jedoch gefährlich, denn ohne diese Werte verlieren wir die Grundlage unserer Gesellschaft.
Der Beutelsbacher Konsens fordert, dass politische Bildung jungen Menschen nicht nur Wissen vermittelt, sondern sie auch dazu befähigt, die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse kritisch zu hinterfragen. Dabei ist es unerlässlich, dass wir die Werte unserer Demokratie – wie Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde – nicht nur darstellen, sondern aktiv verteidigen.
Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit stellen eine klare Bedrohung für diese Werte, den sozialen Zusammenhalt sowie die Stabilität unserer Gesellschaft dar.
In einer Welt, in der autoritäre Tendenzen und extremistische Ideologien wieder an Einfluss gewinnen, ist es umso wichtiger, dass politische Bildung nicht nur informativ, sondern auch klar positioniert ist. Nur so können wir die Demokratie schützen und die Prinzipien der Freiheit, Gleichheit und Solidarität wahren.
Politische Bildung muss stets mit der Verantwortung einhergehen, die Demokratie zu stärken und zu verteidigen – deshalb: #wirsindnichtneutral!
Wir sehen uns morgen: 07.02.25 | 17.00 Uhr | Jahnplatz | Bielefeld